Ein Automat zahlt auf Dauer weniger aus, als er einnimmt, sonst gäbe es ihn nicht. Diesen Satz stellen wir bewusst an den Anfang, weil alles Weitere auf dieser Seite davon ausgeht, dass du ihn kennst und trotzdem spielen möchtest.
Kurzer Selbsttest
Bevor es um Werkzeuge geht, lohnt ein ehrlicher Blick auf die eigene Woche. Fünf Fragen genügen dafür, und niemand außer dir sieht die Antworten:
- Bist du in den letzten vier Wochen länger geblieben, als du wolltest;
- hast du nach einem Verlust am selben Abend weitergemacht, um ihn aufzuholen;
- hast du Geld verschoben, geliehen oder eine Rechnung später bezahlt;
- weiß jemand in deinem Umfeld, wie hoch deine Einsätze wirklich sind;
- wirst du unruhig, wenn ein paar Tage ohne Spiel vergehen.
Ein einzelnes Ja ist noch kein Alarm. Drei oder mehr sind allerdings ein Muster, und dann ist eine Pause die sinnvollere Entscheidung als der nächste Dreh.
Die Werkzeuge im Überblick
Was dir zur Verfügung steht, sammelt diese Tabelle. Alles davon findest du im Kontobereich unter dem Punkt Grenzen, ohne dass du dafür jemanden anschreiben musst.
Zwei Regeln gelten dabei für jede Einstellung. Wird eine Grenze enger gezogen, greift sie im selben Moment, und wird sie gelockert, vergehen zuvor sieben Tage.
Diese Wartezeit ist keine Schikane, sondern der Kern des Ganzen. Sie sorgt dafür, dass eine Entscheidung aus einem ruhigen Moment nicht in einem unruhigen wieder eingerissen wird, und niemand aus unserem Team kann sie abkürzen.
Was der Staat vorgibt
Unabhängig von deinen eigenen Einstellungen greifen bundesweite Vorgaben, die kein lizenzierter Anbieter abschalten darf. Der Monatsdeckel liegt bei tausend Euro und wird an zentraler Stelle über alle Häuser hinweg geführt.
Hinzu kommen der Mindestabstand von fünf Sekunden zwischen zwei Drehungen sowie die Beschränkung auf eine laufende Partie. Auch der Schnelllauf und der Direktkauf einer Bonusrunde sind hierzulande untersagt, weshalb die Studios eigene Fassungen für Deutschland bauen.
Sperre über alle Anbieter hinweg
Reicht eine Auszeit nicht aus, führt der Weg über das zentrale Sperrsystem. Der Eintrag wirkt gleichzeitig bei jedem lizenzierten Anbieter in Deutschland, also nicht nur in unserem Haus.
Beantragt wird er für mindestens drei Monate und bleibt danach bestehen, bis du selbst die Aufhebung beantragst. Auch Angehörige können in bestimmten Fällen eine Sperre anregen, wenn sie eine Gefährdung glaubhaft machen.
Wir selbst tragen niemanden heimlich ein. Fällt uns im Verlauf etwas auf, sprechen wir dich im Chat direkt darauf an und überlassen dir die Entscheidung.
Beratung außerhalb dieses Hauses
Die wichtigste Anlaufstelle ist die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung. Sie berät unter 0800 1 37 27 00 kostenfrei, täglich und ohne dass du deinen Namen nennen musst.
Vor Ort helfen die Suchtberatungsstellen der Kommunen, überregional Selbsthilfegruppen wie die Anonymen Spieler. Für Angehörige gibt es dieselben Angebote, denn Spielprobleme betreffen fast nie nur eine Person.
Warum bei uns niemand unter 18 spielt
Das Alter prüfen wir über den Ausweis, und ohne diese Prüfung gibt kein Konto Geld heraus. Wer bei der Anmeldung falsche Angaben macht, verliert den Zugang samt aller Gewinne.
Teilst du dein Gerät mit Kindern, hilft zusätzlich eine Jugendschutzsoftware wie JusProg oder Net Nanny. Sinnvoll ist außerdem, das Passwort nicht im Browser zu hinterlegen, wie unter Anmelden beschrieben.
Die vollständigen Hausregeln stehen in den Bedingungen, und wie unsere Redaktion das Regal zusammenstellt, erklärt die Startseite.